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  1. #1
    Melkus RS 1000 Henry's Avatar
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    Default Car-Setup-Guide deutsch/english


    Einleitung:
    Jeder hat einen anderen Fahrstil und benötigt somit ein anderes Setup. Der eine mag lieber ein defensiv untersteuerndes, der andere ein aggressiv übersteuerndes Fahrzeug. Die Hersteller verfolgen unterschiedliche Motor-Antriebs-Konzepte, was direkte Auswirkung auf die Gewichtsverteilung und somit euer Setup hat.
    Allgemein gilt: Alles was mehr Grip in Kurven bringt, kostet Geschwindigkeit auf der Geraden. In Abhängigkeit von der jeweiligen Strecke gilt es den optimalen Kompromiss zu finden. Um diesen zu finden braucht ihr viele Testkilometer. Vor allem für die Einstellungen, die Auswirkungen auf die Reifen haben sind mehrere Runden nötig.
    Strategie:
    Treibstoff:
    So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Achtung: Je nach Fahrstil könnt ihr mehr verbrauchen, als der PC errechnet. Auch Ausritte können den Verbrauch erhöhen. Deshalb lieber für 1-2Runden mehr tanken.Auf einigen Addonstrecken wird der Spritverbrauch falsch berechnet >> vorher testen.
    Drehzahl:
    Je mehr Drehzahl, desto mehr Leistung. Bei längeren Rennen kann aber der Motor überhitzen. Einige Wagen neigen schneller zum Überhitzen als andere. Bsp.: Escort, Pantera oder Healey 100s
    Gerade Leistungsstarke Fahrzeuge mit schlechtem/zu kurzem Getriebe sind anfällig.
    Getriebe:
    Übersetzung:
    Allgemein gilt: je kürzer die Übersetzung um so schneller die Beschleunigung und je länger die Übersetzung desto höher Maximalgeschwindigkeit.

    Jetzt kompliziert: Den 1. oder 2. Gang für die langsamste Stelle, den höchsten Gang für die schnellste Stelle(kurz vor dem Begrenzer) anpassen und den Rest verteilt man gleichmäßig. Dabei sollte man vom kleinsten zum höchsten Gang immer kürzer werden, da mit zunehmender Geschwindigkeit der Luftwiderstand exponentiell ansteigt. Der Motor hat dann im unteren Drehzahlbereich zu wenig Leistung um den Wagen anständig zu beschleunigen.

    Noch komplizierter: Wählt alle Gänge so, dass ihr beim Herausbeschleunigen in den Kurven nicht hochschalten müsst. Dies würde entweder zu Übersteuern oder Geschwindigkeitsverlust führen. Das klappt natürlich nicht auf allen Strecken für jede Kurve, hier müsst ihr Kompromisse eingehen.

    Allerdings kann man bei den meisten Wagen das Getriebe nicht frei wählen sondern nur über das Kegelrad einstellen. Hier einfach probieren, was den besten Kompromiss bringt.
    Rücklauf:
    Die Übersetzung des Rückwärtsganges. Für das Rennen eigentlich unwichtig. Mit einer höheren Übersetzung könnt ihr ein durchdrehen der Räder verhindern.
    Differential:
    0% = offenes Differential/keine Sperrwirkung

    • beide Räder können sich unabhängig voneinander drehen
    • gibt es auf Grund von Reibung nur in der Theorie

    Eigenschaften kleiner Werte:

    • niedriger Reifenverschleiß
    • gutes Kurven-/Einlenkverhalten
    • schlechte Traktion
    • Neigung zu leicht kontrollierbarem Übersteuern
    100% = geschlossenes Differential/Differentialsperre

    • beide Räder drehen sich immer gleich
    • man muss Gas geben beim Einlenken

    Eigenschaften hoher Werte:
    • hoher Reifenverschleiß
    • schlechtes Kurven-/Leinlenkverhalten
    • Neigung zu Untersteuern
    • gute Traktion
    • Zunehmende Gefahr von bissigem/reißendem Übersteuern
    Antrieb/Kraftschluss:
    Verhalten der Antriebsräder beim Beschleunigen
    Leerlauf/Sperrwirkung:
    Verhalten der Antriebsräder beim Bremsen(Motorbremse)
    Auf Strecken mit engen Kurven nimmt man kleine Werte, für besseres Einlenken und Rausbeschleunigen. Bei Strecken mit weiten Kurven nimmt man höhere Wertefür bessere Traktion. Auf Ovalen kann mit 100% fahren.
    Auch bei Frontantrieb bieten sich hohe Kraftschlusswerte an, da man hier die Richtung vorgeben kann und kein übersteuern hat.
    Etwas gibt es noch zu beachten: wenn ihr bei Kraftschluss und Sperrwirkung unterschiedliche Werte einstellt, dann passt in den Kurven mit Gasgeben und Bremsen auf. Das Differential ändert dann schnell seine Wirkung und die Gefahr eines Drehers wächst enorm. Gerade Mittelmotorwagen sind da sehr empfindlich.

    Vorbelastung:
    Gibt an wie sich das Differential im Leerlauf verhalten soll. Dadurch kann die Sperrwirkung bzw. der Kraftschluss eher oder später erfolgen.

    Hoch = schnell & aggressiv
    Niedrig = langsam & gutmütig
    Lenkung:
    Einschlag:
    Je kleiner, desto größer der Wendekreis. Exaktere Steuerung bei analogen Controllern mit kleinen Drehwinkeln(Joysticks, Gamepads, Lenkräder mit <360°) und damit reifenschonender auch Untersteuern wird verhindert. Bei Lenkrädern mit höherem Drehwinkel besteht diese Einschränkung nicht. Mit hohem Einschlag kann man auch noch extreme Driftwinkeln kontrollieren. Siehe auch den Lenkradeinstellungsthread.
    Nachlauf:
    Bei Heckantrieb immer positiv. Je höher desto besser der Geradeauslauf und desto schwieriger das Einlenken. Bei Fahrzeugen mit hohen Differentialwerten solltet ihr niedrige Werte wählen, da hier der Geradeauslauf schon sehr gut ist und das Einlenken sonst zu schwer wird. Siehe auch den Lenkradeinstellungsthread.
    Fahrwerk:
    Querstabilisator:

    Hiermit stellt ihr das allgemeine Verhalten/die Balance eures Wagens ein. Kleine Werte bringen mehr Grip.

    Vorn hoch/hinten niedrig=Untersteuern
    Hinten hoch/vorn niedrig=Übersteuern

    Also möglichst weich, aber auf die Balance(Front-Heck) achten.
    Spur:
    Empfehlung: Vorn immer negativ. Hinten immer positiv. Aber hohe Werte mindern den Topspeed und erhöhen den Reifenverschleiß. D.h. auf langamen Kurvenreichen Strecken höhere Werte, auf schnellen Strecken kleinere Werte. Es werden Werte zwischen -0,4 und 0,4 empfohlen.

    Vorn:
    Negativ=stabil auf der Geraden & beim Anbremsen, leichtes Untersteuern kurz am Kurveneingang, belastet die Außenflanken der Reifen
    Positiv=sehr gutes Einlenkverhalten, instabil beim Anbremsen & auf Geraden, reagiert empfindlich auf Bodenunebenheiten wie Curbs, belastet die Innenflanken der Reifen
    Hinten:
    Negativ=stabiler auf Geraden und beim Anbremsen, das Heck wird träge, belastet die Außenflanken der Reifen
    Positiv=das Heck wird agiler, führt zu Übersteuern, instabil auf Geraden und beim Anbremsen, Belastet die Innenflanken der Reifen
    Ihr seht, ihr könnt mit der Spur den Reifentemperaturverlauf beeinflussen. Schaut dazu weiter auch weiter zum Reifendruck & Sturz.
    Reifendruck:
    Damit könnt ihr die Reifentemperaturen direkt beeinflussen.

    Niedrig:
    langsamer, höhere Temperaturen, mehr Grip, die Reifenflanken werden mehr belastet
    Hoch:
    schneller, niedrigere Temperaturen, weniger Grip, die Reifenmitte wird mehr belastet
    Die Reifen haben einen engen Temperaturbereich in dem sie den optimalen Grip entwickeln. Stellt den Druck wie folgt ein:

    • Innen > Mitte > Außen
    • Innen-Außen ≤ 10°

    Bei Power & Glory wird das ganze noch durch das Reifenhandbuch(zu finden im Power & Glory Verzeichnis) erweitert. Hier findet ihr die Eigenschaften der Reifen und ihren Druck-/Temperaturbereich. Bei GTL haben sich Werte von 70-80 vorn und 80-90 hinten bewährt. Schaut auch zur Spur und zum Sturz.
    Federn:
    Die Federn sind extrem wichtig für den Gripaufbau der Reifen in Kurven. Sie leiten die das Gewicht des Wagens auf die kurvenäußeren Räder, welche dadurch Temperatur und Grip aufbauen können.

    • Klein=weich: mehr Grip, Fahrzeug wird träger, Gefahr des Aufsetzens erhöht sich
    • Hoch=hart: weniger Grip, Fahrzeug wird agiler, verhindert Bodenkontakt des Chassis

    Aber der Reifen kann nicht unendlich viel Gewichtskraft aufnehmen. Dann verliert er ebenfalls den Grip.
    Also müsst ihr folgende Dinge beachten:

    • je schwerer der Wagen, desto härter die Federn
    • Frontmotor: vorn hart, hinten weich
    • Mittelmotor: relativ ausgeglichen
    • Heckmotor: hinten hart, vorn weich
    • je tiefer das Fahrwerk, desto härter die Federn

    Die Federn arbeiten direkt mit den Dämpfern zusammen.
    Rückstoß- & Stoßdämpfer:
    Die Dämpfer bestimmen die Geschwindigkeit des Ein-(Stoß) und Ausfederns(Rückstoß) stattfindet. Wenn es die Dämpfer nicht gebe, dann würde jedes Einfedern zu einer fast ungedämpften Schwingung führen und den Wagen unkontrollierbar machen. Die Stoßdämpfer verhindern ein Aufsetzen, die Rückstoßdämpfer ein abheben, des Wagens.
    Die jeweils gegenüberliegenden Dämpfer treten bei Lastwechseln in Wechselwirkung:

    • Beschleunigen: vordere Rückstoßdämpfer<>hintere Stoßdämpfer
    • Bremsen: vordere Stoßdämpfer<>hintere Rückstoßdämpfer
    • Kurve: kurveninnere Rückstoßdämpfer<>kurvenäußere Stoßdämpfer

    Eigenschaften Stoßdämpfer:

    • Hoch=langsamer: Wagen wird agiler, weniger Grip
    • Niedrig=schnell: Wagen wird träger, mehr Grip, Gefahr des Aufsetzen steigt

    Eigenschaften Rückstoßdämpfer:

    • Hoch=langsam: Gefahr des Abhebens steigt, weniger Grip
    • Niedrig=schnell:Gefahr des Nachschwingen steigt>>Plötzlicher Gripverlust, mehr Grip

    Stoß- & Rückstoßdämpfer sollten nicht mehr als 2Punkte auseinander liegen. Bei harten Federn auch harte Rückstoßdämpfer verwenden um beim Entspannen den Kontakt zur Fahrbahn nicht zu verlieren.
    Siehe auch Federn.
    Sturz:
    Wichtig für die Reifentemperaturen und den Grip in Kurven. Je negativer um so mehr Grip in den Kurven und umso höher der Reifenverschleiß. Bei Rennen mit mehr als 10 Runden solltet ihr auf die Temperaturen achten. Die Innere Temperatur sollte die höchste sein und 5-10° über der äußeren liegen, nicht mehr.
    Fahrwerkshöhe:
    Je tiefer desto schneller. Den Wert nur erhöhen, wenn der Wagen zu sehr aufsetzt und dies mit anderen Mitteln(härter Federn, Dämpfer) sich nicht vermeiden lässt. Wenn ihr den Wagen hinten 10-20mm höher legt als vorn habt ihr mehr Grip.
    Bremsen:
    Bremskraft:
    100% bringt die optimale Bremskraft. Wenn eine Änderung der Bremsbalance nicht hilft, kann man durch eine Senkung des Wertes das blockieren der Räder verhindern. Damit schont man die Reifen.
    Balance:
    Verteilung der Bremskraft auf Vorder- und Hinterräder. Aller wichtigste Regel: Bremskraft nach vorn um ein Blockieren der Hinterräder und somit ein Ausbrechen des Wagens beim Anbremsen zu vermeinden. Aber nicht zu weit um ein blockieren der Vorderräder zu verhindern.
    Eine ausführliche Hilfe findet ihr auf der

    Altbierbude


    Eine kürzere Online Version gibt es auf

    Ihr müsst euch zwar registrieren, aber es lohnt sich! Sie befasst sich nicht nur mit dem Setup, sondern gibt auch ausführliche Tipps zur Fahrzeugwahl, Fahrtipps bezüglich der unterschiedlichen Kurven und Schikanen sowie wertvolle Informationen zum Start, Boxenstopp und Überholen. Außerdem kommen noch ein paar Experten zu Wort.

    Bevor ihr das erste Onlinerennen bestreitet solltet ihr diese Fiebel auf jeden Fall lesen!


    Es gibt auch noch andere Setup Guides von

    Wer mehr wissen will findet auf Wrangler4you eine sehr gute Erläuterung zu Spur, Sturz und Nachlauf.
    Die anderen Begriffe können auf Wikipedia nachgeschlagen werden.

    Ein paar Tips zu den einzelnen Fahrzeugen findet ihr ganz unten im GT Legends Info Thread.

    Verbesserungen bitte an mich per PM
    Last edited by Henry; 01-03-09 at 22:44.

  2. #2
    Melkus RS 1000 Henry's Avatar
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    Introduction:
    Everybody has their own driving style and needs their own setup. Some drivers like a defensive understeering, others a more aggressive oversteering car. The cars are having different engine-drive-concepts, which have an effect on the quantity distribution and so on your setup.
    General rule: all what gives more grip costs topspeed. You have to detect a compromise.
    You have to drive many laps to get a good setup for you. Especially if you change something that affect the temperature of the tyres.
    Strategy:
    Fuel:
    As little as possible, as much as necessary. Attention: depending upon driving style the consumption could increase. Also off-road ride. Therefore it's better you fuel for 1-2 laps more. On some addon tracks the fuel consumption will be wrong calculated >> tests are necessary
    Rev Limit:
    The more rpm, the more engine power. But if you drive a longer race your engine can overheat. Some cars tend more to overheating than others. e.g.: Escort, Pantera or Healey 100s.
    Above all cars with big engines and/or to short transmission.
    Gearbox:
    Gearing:
    Gerneral rule: the shorter, the faster acceleration and the longer, the higher topspeed. You have to detect a compromise for every track.
    Naturally you set the 1. or 2. gear for the slowest corner and the highest gear so that you arrive with most speed at the fastest section of the track. The remaining gears you distribute so that they exhibit ever smaller differences. You should set the gears so, that you don't must shift up before you have left the corner. Else you lost speed or traction. In most cars it's only possible to set up the gear box over the bevel gear. You only have to find the best compromise.
    Reverse:
    This is unimportant for the race. With a higher transmission you can prevent a wheelspin.
    Differential:
    0% = open Differential/no barrier effect

    • both wheels are able to spin independent of each other
    • exists only in the theory

    Attributes of lower values:

    • lower tire wear
    • better steering behaviour
    • worse traction
    • disposition to easy to control oversteer
    100% = closed Differential/Differential lock

    • both wheels have always the same rpm
    • to steer better you have to push the throttle

    Atributes of higher values:
    • higher tire wear
    • worse steering behaviour
    • disposition to understeer
    • good traction
    • increasing danger of snap oversteer
    Power:
    behaviour during acceleration
    Coast:
    behaviour during braking(engine brake)
    Tight tracks >> Lower values for better turn in and acceleration out of corners. Faster track >> Higher values for better traction. On Ovals you can drive with 100%.
    Higher values are also good for cars with FWD. Here you can steer the drive wheels and there is no danger of oversteer.
    If you choose different values for power & coast, be careful with throttle and brake in corners. The diff changes fast it's behaviour and you get oversteer. Very danger for mid engine cars.

    Preload:
    The behaviour of the diff during idle. Coast and Power peaks faster.

    High = fast & aggressive
    Low= slow & good nature
    Steering:
    Lock:
    The lower, the bigger turning circle and more sensitive steering with analogue controllers wich have small rotation angles(Joysticks, Gamepads, steering wheels with <360°). So it saves tyres and you prevent understeering. If you have a wheel with higher rotation angle, you can use a higher value. With high values you can bring the car with extreme rolls back under control. Look also at the steering wheel guide.
    Caster:
    Cars with rear-wheel drive always positive value. The higher, the better the straight line discharge and more difficult to turn in. For cars with high diff values choose low caster values, else the steering will be a nightmare. Look also at the steering wheel guide.
    Chassis:
    Anti-Roll Bar:
    Important for the general behaviour/balance of your car. Lower values=more grip.

    Front high & rear low=understeering
    rear high & front low=oversteering

    As soft as possible but mind at bias.
    Toe-In/out:
    Recommendation: Front always negative. Rear always positive. High values = low topspeed + high tire wear. Choose values between -0,4 and 0,4 to keep the tire wear low.

    Front:
    Negativ=stabil on straights & under braking, light understeering at transition curve, kills the outside edge of tires
    Positiv=turns in well, very twitchy under braking, instabil on straights, sensitive road crown changes on straights, damages the inside edge of tires
    Back:
    Negativ=stabil on straights & under braking, the back will be more sluggish, kills the outside edge of tires
    Positiv=the back will be more agile, more oversteering, instabil on straights and under braking, damages the inside edge of tires
    You see with toe-in/out you can change the temperature profile of the tires. Look also at Tyre Pressure and Camber.
    Tyre Pressure:
    Here you can change the tire temperatures directly.

    Low:
    slower, increase temperatures, more grip-but not if you go too low, damages the edges of tires
    High:
    faster, decrease temperatures, lesser grip, damages the middle of the tires
    The tires have a tight temperature window, where they work optimal. Set the pressure to get the following:

    • Iside > Middle > Outside
    • Inside-Outside ≤ 10°

    For Power & Glory use the tire manual(it's in your Power & Glory folder). It shows all attributes of the tires(temperature/pressure area). For GTL try to get 70-80° in front and 80-90° in the back. Look also at Camber und Toe-in/out.
    Springs:
    The springs are very important for the grip in corners. They conduct the weight of the car to the corner outside tires, which increase the temperature and grip of them.

    • low=soft: more grip, car is sluggish, increase the danger of bottom out on track
    • high=hard: less grip, car is agile, decrease bottom out on track

    But the tires can only handle a limit of force/weight. If you go over the limit the tires will be too hot and loose grip.
    Notice the following rules:

    • the havier the car, the harder the springs
    • Front engine: front hard, back soft
    • Mide engine: nearly equal
    • Back engine: back hard, front soft
    • the lower the chassis, the harder the springs

    The springs and the Damper are working together.
    Damper Bump & Damper Rebound:
    high=hard, low=soft, dependent on springs. Damper & damper rebound should not differ more than 2 points. Front as soft as possible to prevent understeering. Rear as hard as possible to prevent oversteering. If you use hard springs, you have to use hard damper rebounds. So you prevent that the wheel loose the contact, if the springs ease.
    Camber:
    The more negative, the more grip in the corners and more abrasion of tyres. If you drive more than 10 laps, you should mind at temperatures. The inside value should be highest and it should be only 5-10° higher than the outside value.
    Ride Height:
    The lower, the faster. Only if harder springs don't prevent strong touches down on body, you have to set higher.
    Brakes:
    Pressure:
    Optimal brake force at 100%. You can prevent wheelspin, if you throttling this. But only if a changing of bias doesn't work. A lower pressure saves tyres.
    Bias:
    Most important rule: bias forward, so your rear wheels don't block and your car doesn't pull at braking. But not too much, your front wheels will block.
    A more detailed helping guide you can find at Altbierbude. You only have to register. You get informations about vehicle choice, how to drive corners and shikanes, how to behave at start, pit stop & overtake and you get tips from experts.
    Before you enter a online race, you have to read this!
    If anybody wants to know more about the engineering please visit
    Also look at the GT Legends Info Thread to find some tips about the cars.

    english is not my native language. i'm sure there are many errors. please send me a private messager to fix them.
    Last edited by Henry; 13-02-10 at 02:40.

  3. #3
    Senior Member slo-Mo-shun's Avatar
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    Hey buddy, that will help me understand the stuff I need to correct when testing a car. Maybe now I car set-up a car myself instead of trying everybody else's.
    A car I can call my own.

    That's going to be a big help for me.

    Thanks Henry
    "No expectations.... No disappointments"

  4. #4
    GTLDK Pelle_B's Avatar
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    Good work Henry

    I think all of us can use this guide...big Thx

  5. #5
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    Yeah! THX for that clearly arranged and plain description
    I hook up to Pelle.

    But one question to all:
    what is about damper-settings, if they´re setted equal, are the forces for compression and rebound also equal or different (rebound>comp.,like in reallife)? Is MoTec also suitable to GTL like GTR? That will be great!

  6. #6
    Member De Martini's Avatar
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    I'm very thankful for find out this guide, good job Henry.

  7. #7
    GTLDK Pelle_B's Avatar
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    More Setup Guide with pictures
    Last edited by Pelle_B; 23-01-15 at 05:23.
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  8. #8
    gtl driver (-steve-) Steve's Avatar
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    Thx Pelle, a very interesting web link.

  9. #9
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    yes, big thx pelle. have added it into the second post.
    Dynamo Dresden vs. Manchester City 0:0; Dynamo Dresden vs. West Ham United 3:0

  10. #10
    Russian Drunk Driver Kihutaja's Avatar
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    Coast:
    Important for the braking within corners. High=oversteering, low=understeering[/INDENT]

    Steering:
    [INDENT]Lock:
    The lower, the smaller turning circle and more sensitive steering with analogue controllers wich have small rotation angles(Joysticks, Gamepads, steering wheels with <360°). So it saves tyres and you prevent understeering. If you have a wheel with higher rotation angle, you can use a higher value. With high values you can bring the car with extreme rolls back under control. Look also at the steering wheel guide.


    Great job, Henry! This is something that was missing on this website

    I noticed two things:

    1) Coast: it's actually the other way around: high=understeering, low=oversteering
    2) Steering: also the other way around: the lower, the bigger turning circle

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